Donnerstag, 20. märz 2008
"Bist du startklar?", fragte er und schaute Nele herausfordernd an.
"Logisch, es kann los gehen!", antwortete sie und grinste frech zurück.
Sie schnappte sich noch schnell ein Handtuch und ihre FlipFlops und ließ dann die Tür ins Schloss fallen. Der Rest der Klasse war schon seit zwei Stunden nicht mehr da - aber auf einen Städtetripp nach Rostock hatte sie keine Lust gehabt. Stattdessen hatte sie sich von Jonas, ihrem Sportlehrer, zum Surfunterricht einladen lassen.
"Logisch, es kann los gehen!", antwortete sie und grinste frech zurück.
Sie schnappte sich noch schnell ein Handtuch und ihre FlipFlops und ließ dann die Tür ins Schloss fallen. Der Rest der Klasse war schon seit zwei Stunden nicht mehr da - aber auf einen Städtetripp nach Rostock hatte sie keine Lust gehabt. Stattdessen hatte sie sich von Jonas, ihrem Sportlehrer, zum Surfunterricht einladen lassen.
Jonas war erst seit einem halben Jahr an ihrer Schule. Er unterrichtete Mathe und Sport und hatte von Anfang an darauf bestanden, dass alle ihn dutzten. Er käme sich sonst so alt vor, hatte er
gesagt. Tatsächlich war er aber noch nicht mal 30. Zumindest vermutete sie das. Auf jeden Falll gehörte er zu der Sorte Lehrer, den wirklich alle mochten - sie eingeschlossen.
Der Sand war warm unter ihren Füßen und sie wusste vom Tag davor, dass sie spätestens nach dem Mittag hier nicht mehr barfuß laufen konnte ohne sich dabei die Fußsohlen zu verbrennen. Schon von weitem konnte sie die Surfschule sehen und fragte sich plötzlich, ob das so eine gute Idee gewesen war. Schließlich hatte sie vor sechs Jahren als Kind zum letzten Mal auf einem Brett gestanden und befürchtete, dass man es sofort merken würde. Jonas schien ihre Gedanken lesen zu können.
"Hey, was ist? Du sagst ja gar nichts mehr! Kneiffen gilt nicht, ok?" Er lächelte.
"Ich vertraue einfach mal darauf, dass du viel Geduld mit mir hast!", antwortete sie und grinste ihn an.
"Du bist ein Naturtalent, das weiß ich!", versuchte er sie aufzubauen. "Beim Balkenturnen bist du auch super - und da geht's auch nur um's Gleichgewichthalten!"
"Apropos Balkenturnen... warum quälst du uns eigentlich immer so?", fragte sie frech und schaute ihm dabei direkt in die Augen.
Für einen Augenblick hielt er ihrem Blick stand. Der Moment kam ihr aus unerklärlichen Gründen sehr intim vor und es schien, als hätten sie minutenlang so da gestanden. Tatsächlich waren es aber wohl nur höchstens zehn Sekunden. Jonas löste seinen Blick und schaute einen Moment lang auf den Boden. Dann besann er sich, sagte: "Das steht so im Lehrplan!" und versuchte dabei, so entspannt wie möglich zu klingen.
Sie hatte Mühe, zu verbergen, dass der Augenblick sie verwirrt hatte. Bislang hatte sie in Jonas nur íhren netten Lehrer gesehen. Aber als er sie eben so angesehen hatte, hatte es ihr für einen Moment die Sprache verschlagen. Er hatte etwas weiches in den Augen, was sie vorher nie bemerkt hatte. Natürlich war ihr bewusst, dass er es hätte Problem los mit jedem männlichen Model aufnehmen können. Er war groß, hatte einen durchtrainierten Körper, blonde Haare und blassblaue Augen. Dazu kam seine gebräunte Haut. Aber das alles hatte sie bisher kalt gelassen. Und sie war froh darüber, denn schließlich war sie seine Schülerin und Schwärmereien jeglicher Art hätten ihr das letzte Kursjahr nur unnötig schwer gemacht.
Sie liefen noch ein Stück schweigend nebeneinander her bis sie endlich an der Surfschule angekommen waren. "So, da wären wir!", sagte Jonas. "Na dann wollen wir mal!", antwortere Nele, atmete tief ein und folgte ihm. Sie überließ Jonas die Formalitäten und schaute sich derweile ein wenig um. Es war kaum Betrieb, nur zwei Jugendiche versuchten sich am Surfen. Sie hatten beide einen Privatlehrer, stellten sich alles in allem aber noch ziemlich unbeholfen an. Sie hoffte inständig, dass es bei ihr auf Anhieb ein wenig besser klappen würde.
"Nele?" Sie drehte sich rum und sah, dass ein durchaus gut aussehender junger Mann hinter ihr stand.
"Ja, hallo. Du bist wahrscheinlich mein Surflehrer?", fragte sie und lächelte ihn an.
"Genau. Ich heiße übrigens Oli!", antwortere er und lächelte zurück.
"Gut, Oli, dann gehört dir jetzt meine volle Aufmerksamkeit!".
"Ich würde vorschlagen, wir üben heute erstmal ohne den Anzug. Wenn dir das Wasser zu kalt ist, sag mir Bescheid, dann können wir ihn immer noch holen. Aber eigentlich geht es heute ja erstmal nur darum, dass du ein Gefühl für das Brett bekommst!", sagte Oli. "Ich hol das Material und dann treffen wir uns gleich da vorn am Strand, ok?"
"Klar, super", sagte Nele. Sie schielte kurz zu Jonas herüber und sah, dass er einen eigenen Surflehrer bekommen hatte. Sie musste zugeben, dass er in seinen Surfshorts wahnsinnig gut aussah und einen super trainierten Körper hatte.
Dann zog sie ihr Shirt und ihre Shorts aus und legte die Klamotten auf Jonas Decke, die er am Strand ausgebreitet hatte. Sie konnte spüren, dass er, Jonas, ihr hinter her sah. Aber sie wagte es nicht, sich noch einmal umzudrehen.
--------------------------------------------
Das Training mit Oli war wie im Flug vergangen. Sie hatte sich viel besser angestellt als erwartet und war nur ein einziges Mal im Wasser gelandet. Oli war ein total sympathischer Typ, mit dem das Training richtig Spaß gemacht hatte. Sie beide hatten viel gelacht und Nele freute sich wirklich auf den nächsten Tag.
Eingehüllt in ihr Handtuch saß sie am Strand und schaute Jonas noch ein wenig zu. Er hatte sich offenbar schnell wieder zurecht gefunden und war schon zweimal auf dem Wasser. Sie hatte während des Trainings oft mal nach ihm geschaut - und bemerkt, dass auch er sie beobachtet hatte.
Dann kam er auf sie zu und setzte sich neben sie. "Du warst echt super!", sagte er. "Aber das habe ich dir ja gleich gesagt!"
"Du auch!", antwortete sie und lächelte.
"War Oli ein guter Lehrer?", wollte er wissen.
"Ja, er ist echt ein netter Typ.", sagte Nele.
"Na ja, und er sieht ja auch echt gut aus, oder?", stichelte Jonas.
Nele war sich nicht sicher, was sie darauf antworten sollte. Klar sah Oli gut aus. Er war einer dieser typischen Beachboys - mit tollem Körper, gebäunter Haut und einem hübschen Gesicht. Aber aus irgendeinem Grund wollte sie nicht, dass Jonas glaubte, dass sie auf ihren Surflehrer stand.
"Schon. Wie fast alle Surflehrer eben.", gab sie zurück und lächelte.
"Aber?" Jonas ließ nicht locker.
"Ein Typ muss schon mehr als gut aussehen, damit er mir gefällt. Wahrscheinlich bin ich da auch zu anspruchsvoll. Deswegen bin ich wohl auch chronisch Single.", sagte sie und lächelte ihn an.
"Das kommt mir bekannt vor!", antwortete Jonas und lächelte sie an.
Nele war erstaunt, als er das sagte. Sie fragte sich, ob sie nachhaken sollte. Er war schließlich auch sehr neugierig und hatte nicht locker gelassen.
"Ich dachte ehrlich gesagt, du hättest Haus, Familie und Kind.", sagte sie schließlich.
"Nein, ich wohne alleine in einer viel zu chaotischen Wohnung und ernähre mich von Junk-Food, weil ich zu faul bin zum Kochen.", entgegnete er und grinste sie an.
"So siehst du aber nicht aus!", antwortete Nele.
"Wie?" Jonas hatte schon begriffen, was sie ihm damit sagen wollte, aber offenbar wollte er es noch mal aus ihrem Mund hören. Da musste sie jetzt durch.
"Also entweder du hast wahnsinnig gute Gene, machst mörderisch viel Sport oder isst doch öfter mal gesund!", sagte sie. "Sonst hättest du nicht so einen tollen Körper!" Es war ihr unangenehm, ihm so direkt zu sagen, dass er wahnsinnig gut aussah. Andererseits war ja irgendwie auch nichts dabei.
Sie suchte seinen Blick. Er schaute ihr direkt in die Augen und überlegte, ob er ihr sagen sollte, dass ihr Körper ihn auch sehr beeindruckt hatte. Aber aus irgendeinem Grund hatte er Bedenken, dass die Situation aus dem Ruder laufen würde und entschied sich dagegen.
"Danke!", sagte er und lächelte sie an.
Nele entzog sich seinem Blick und stand auf. "So, ich würde vorschlagen, wir machen uns mal auf den Weg in die Herberge! Die anderen kommen bestimmt auch bald zurück.", sagte sie.
Jonas zögerte kurz, stand dann aber auch auf und packte seine Sachen zusammen. "Willst du deine Sachen gar nicht überziehen?", fragte Jonas und hielt ihr das Shirt und die Shorts hin. "Doch klar!", entgegente Nele grinsend und streifte sich ihre Klamotten über.
Gemeinsam schlenderten sie zur Jugendherberge, in der die gesamte Klasse untergebracht war. Beide schienen ihren eigenen Gedanken nachzuhängen und sprachen auf dem Rückweg nur wenig miteinander. Als sie ankamen, stellten sie fest, dass die Klasse offenbar immer noch unterwegs war. So konnten beide wenigstens noch die Möglichkeit nutzen, in Ruhe ein bisschen zu schlafen. An Nele's Zimmertür angekommen, sagte Jonas: "Dann ruh dich mal ein wenig aus, damit du morgen wieder bei Kräften bist!"
"Ja, du auch.", sagte sie und lächelte ihn an. "Schlaf schön!"
Sie wollte gerade in der Tür verschwinden, als sie hörte, dass Jonas aus einigen Metern Entfernung ihren Namen rief.
"Ja?", sagte sie.
"Danke für den tollen Tag!", rief er und lächelte.
"Ich muss dir danken! Wenn doch nur alle Lehrer so entspannt wären!", sagte sie und lachte.
Sie hörte Jonas noch lachen und zog dann die Tür hinter sich zu...
Der Sand war warm unter ihren Füßen und sie wusste vom Tag davor, dass sie spätestens nach dem Mittag hier nicht mehr barfuß laufen konnte ohne sich dabei die Fußsohlen zu verbrennen. Schon von weitem konnte sie die Surfschule sehen und fragte sich plötzlich, ob das so eine gute Idee gewesen war. Schließlich hatte sie vor sechs Jahren als Kind zum letzten Mal auf einem Brett gestanden und befürchtete, dass man es sofort merken würde. Jonas schien ihre Gedanken lesen zu können.
"Hey, was ist? Du sagst ja gar nichts mehr! Kneiffen gilt nicht, ok?" Er lächelte.
"Ich vertraue einfach mal darauf, dass du viel Geduld mit mir hast!", antwortete sie und grinste ihn an.
"Du bist ein Naturtalent, das weiß ich!", versuchte er sie aufzubauen. "Beim Balkenturnen bist du auch super - und da geht's auch nur um's Gleichgewichthalten!"
"Apropos Balkenturnen... warum quälst du uns eigentlich immer so?", fragte sie frech und schaute ihm dabei direkt in die Augen.
Für einen Augenblick hielt er ihrem Blick stand. Der Moment kam ihr aus unerklärlichen Gründen sehr intim vor und es schien, als hätten sie minutenlang so da gestanden. Tatsächlich waren es aber wohl nur höchstens zehn Sekunden. Jonas löste seinen Blick und schaute einen Moment lang auf den Boden. Dann besann er sich, sagte: "Das steht so im Lehrplan!" und versuchte dabei, so entspannt wie möglich zu klingen.
Sie hatte Mühe, zu verbergen, dass der Augenblick sie verwirrt hatte. Bislang hatte sie in Jonas nur íhren netten Lehrer gesehen. Aber als er sie eben so angesehen hatte, hatte es ihr für einen Moment die Sprache verschlagen. Er hatte etwas weiches in den Augen, was sie vorher nie bemerkt hatte. Natürlich war ihr bewusst, dass er es hätte Problem los mit jedem männlichen Model aufnehmen können. Er war groß, hatte einen durchtrainierten Körper, blonde Haare und blassblaue Augen. Dazu kam seine gebräunte Haut. Aber das alles hatte sie bisher kalt gelassen. Und sie war froh darüber, denn schließlich war sie seine Schülerin und Schwärmereien jeglicher Art hätten ihr das letzte Kursjahr nur unnötig schwer gemacht.
Sie liefen noch ein Stück schweigend nebeneinander her bis sie endlich an der Surfschule angekommen waren. "So, da wären wir!", sagte Jonas. "Na dann wollen wir mal!", antwortere Nele, atmete tief ein und folgte ihm. Sie überließ Jonas die Formalitäten und schaute sich derweile ein wenig um. Es war kaum Betrieb, nur zwei Jugendiche versuchten sich am Surfen. Sie hatten beide einen Privatlehrer, stellten sich alles in allem aber noch ziemlich unbeholfen an. Sie hoffte inständig, dass es bei ihr auf Anhieb ein wenig besser klappen würde.
"Nele?" Sie drehte sich rum und sah, dass ein durchaus gut aussehender junger Mann hinter ihr stand.
"Ja, hallo. Du bist wahrscheinlich mein Surflehrer?", fragte sie und lächelte ihn an.
"Genau. Ich heiße übrigens Oli!", antwortere er und lächelte zurück.
"Gut, Oli, dann gehört dir jetzt meine volle Aufmerksamkeit!".
"Ich würde vorschlagen, wir üben heute erstmal ohne den Anzug. Wenn dir das Wasser zu kalt ist, sag mir Bescheid, dann können wir ihn immer noch holen. Aber eigentlich geht es heute ja erstmal nur darum, dass du ein Gefühl für das Brett bekommst!", sagte Oli. "Ich hol das Material und dann treffen wir uns gleich da vorn am Strand, ok?"
"Klar, super", sagte Nele. Sie schielte kurz zu Jonas herüber und sah, dass er einen eigenen Surflehrer bekommen hatte. Sie musste zugeben, dass er in seinen Surfshorts wahnsinnig gut aussah und einen super trainierten Körper hatte.
Dann zog sie ihr Shirt und ihre Shorts aus und legte die Klamotten auf Jonas Decke, die er am Strand ausgebreitet hatte. Sie konnte spüren, dass er, Jonas, ihr hinter her sah. Aber sie wagte es nicht, sich noch einmal umzudrehen.
--------------------------------------------
Das Training mit Oli war wie im Flug vergangen. Sie hatte sich viel besser angestellt als erwartet und war nur ein einziges Mal im Wasser gelandet. Oli war ein total sympathischer Typ, mit dem das Training richtig Spaß gemacht hatte. Sie beide hatten viel gelacht und Nele freute sich wirklich auf den nächsten Tag.
Eingehüllt in ihr Handtuch saß sie am Strand und schaute Jonas noch ein wenig zu. Er hatte sich offenbar schnell wieder zurecht gefunden und war schon zweimal auf dem Wasser. Sie hatte während des Trainings oft mal nach ihm geschaut - und bemerkt, dass auch er sie beobachtet hatte.
Dann kam er auf sie zu und setzte sich neben sie. "Du warst echt super!", sagte er. "Aber das habe ich dir ja gleich gesagt!"
"Du auch!", antwortete sie und lächelte.
"War Oli ein guter Lehrer?", wollte er wissen.
"Ja, er ist echt ein netter Typ.", sagte Nele.
"Na ja, und er sieht ja auch echt gut aus, oder?", stichelte Jonas.
Nele war sich nicht sicher, was sie darauf antworten sollte. Klar sah Oli gut aus. Er war einer dieser typischen Beachboys - mit tollem Körper, gebäunter Haut und einem hübschen Gesicht. Aber aus irgendeinem Grund wollte sie nicht, dass Jonas glaubte, dass sie auf ihren Surflehrer stand.
"Schon. Wie fast alle Surflehrer eben.", gab sie zurück und lächelte.
"Aber?" Jonas ließ nicht locker.
"Ein Typ muss schon mehr als gut aussehen, damit er mir gefällt. Wahrscheinlich bin ich da auch zu anspruchsvoll. Deswegen bin ich wohl auch chronisch Single.", sagte sie und lächelte ihn an.
"Das kommt mir bekannt vor!", antwortete Jonas und lächelte sie an.
Nele war erstaunt, als er das sagte. Sie fragte sich, ob sie nachhaken sollte. Er war schließlich auch sehr neugierig und hatte nicht locker gelassen.
"Ich dachte ehrlich gesagt, du hättest Haus, Familie und Kind.", sagte sie schließlich.
"Nein, ich wohne alleine in einer viel zu chaotischen Wohnung und ernähre mich von Junk-Food, weil ich zu faul bin zum Kochen.", entgegnete er und grinste sie an.
"So siehst du aber nicht aus!", antwortete Nele.
"Wie?" Jonas hatte schon begriffen, was sie ihm damit sagen wollte, aber offenbar wollte er es noch mal aus ihrem Mund hören. Da musste sie jetzt durch.
"Also entweder du hast wahnsinnig gute Gene, machst mörderisch viel Sport oder isst doch öfter mal gesund!", sagte sie. "Sonst hättest du nicht so einen tollen Körper!" Es war ihr unangenehm, ihm so direkt zu sagen, dass er wahnsinnig gut aussah. Andererseits war ja irgendwie auch nichts dabei.
Sie suchte seinen Blick. Er schaute ihr direkt in die Augen und überlegte, ob er ihr sagen sollte, dass ihr Körper ihn auch sehr beeindruckt hatte. Aber aus irgendeinem Grund hatte er Bedenken, dass die Situation aus dem Ruder laufen würde und entschied sich dagegen.
"Danke!", sagte er und lächelte sie an.
Nele entzog sich seinem Blick und stand auf. "So, ich würde vorschlagen, wir machen uns mal auf den Weg in die Herberge! Die anderen kommen bestimmt auch bald zurück.", sagte sie.
Jonas zögerte kurz, stand dann aber auch auf und packte seine Sachen zusammen. "Willst du deine Sachen gar nicht überziehen?", fragte Jonas und hielt ihr das Shirt und die Shorts hin. "Doch klar!", entgegente Nele grinsend und streifte sich ihre Klamotten über.
Gemeinsam schlenderten sie zur Jugendherberge, in der die gesamte Klasse untergebracht war. Beide schienen ihren eigenen Gedanken nachzuhängen und sprachen auf dem Rückweg nur wenig miteinander. Als sie ankamen, stellten sie fest, dass die Klasse offenbar immer noch unterwegs war. So konnten beide wenigstens noch die Möglichkeit nutzen, in Ruhe ein bisschen zu schlafen. An Nele's Zimmertür angekommen, sagte Jonas: "Dann ruh dich mal ein wenig aus, damit du morgen wieder bei Kräften bist!"
"Ja, du auch.", sagte sie und lächelte ihn an. "Schlaf schön!"
Sie wollte gerade in der Tür verschwinden, als sie hörte, dass Jonas aus einigen Metern Entfernung ihren Namen rief.
"Ja?", sagte sie.
"Danke für den tollen Tag!", rief er und lächelte.
"Ich muss dir danken! Wenn doch nur alle Lehrer so entspannt wären!", sagte sie und lachte.
Sie hörte Jonas noch lachen und zog dann die Tür hinter sich zu...
Neueste Kommentare